Es klingt ein wenig wie Magie, wenn dir jemand erzählt das man bald die aufwendigsten grafischen Spiele auf Netbooks spielen kann. Aber genau das tun die Entwickler von Cloud Gaming Plattformen.
Was ist Cloud Computing?
Der Begriff "Cloud Computing" taucht in letzter Zeit immer öfter auf. Gemeint ist damit einfach nur, dass unsere Dateien nicht mehr auf dem Computer gespeichert sind. Sondern in einer Cloud (engl. Wolke), d.h. auf einem Server. Man kann nun von jedem Punkt aus, wo man dem Internet verbunden ist auf seine Daten/Dateien zugreifen. Ein witziges Video von Google gibt es dazu auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=lm-Vnx58UYo
Was ist denn nun Cloud Gaming?
Das Prinzip ist eigentlich einfach: Die Computerspiele werden nicht mehr auf dem eigenen Rechner installieren, sondern auf einem leistungsstarken Server. Der Server streamt via Internet das Spiel-(Bild) an den Computer. So wie ein YouTube-Video. Also vereinfacht läuft das wie folgt ab:
1. Der Benutzer drückt eine Taste. Zum Beispiel die Leertaste zum Springen!
2. Der Computer leitet den Tastendruck an den Server.
3. Der Server verarbeitet den Input, so wie früher unser Computer.
4. Der Server streamt das Bild zurück an unseren Computer.
Die Vorteile sind glaub ich einleuchten. Der dritte Schritte, ist der wo der Computer am meisten arbeiten muss. Das heißt der Grund warum wir einen so leistungsstarken Rechner brauchen. Das entfällt, da dies jetzt auf dem Server geschieht.
Wird es das wirklich bald geben?
Cloud Gaming gibt es bereits. Die Amerikanische Firma "OnLive" bietet diesen Dienst bereits an. Und es gibt eine Menge positives Feedback. Mehrere bekannte Spiele-Titel kann man bereits kaufen/leihen oder kostenlos testen. Zum Beispiel: Metro 2033 oder Assassin's Creed.
Ich selbst habe es noch nicht getestet, da ich zur Zeit keine ausreichenden schnelle Internet-Verbindungen habe (ich glaub mindestens DSL 6000) !
Probleme?!
Vorrausetzungen sind natürlich eine schnelle Internet-Verbindung, desto schneller desto besser. Ein weiteres Problem, zumindest in Europa, ist die noch relativ lange Latenzzeit. Damit ist die Zeit gemeint, die vergeht, bis der Server auf Tastur Eingaben reagiert, und das neue Bild zurück gestreamt hat. Das liegt wohl auch daran das alle Server von "OnLive" in den USA sind, was sich aber noch dieses Jahr ändern soll.
Ein Artikel zu "OnLive" selbst folgt in den nächsten Tagen.
Fabian Steiger
Twitter: Fabst93
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Mittwoch, 2. Februar 2011
Dienstag, 1. Februar 2011
Erfahrung in der Bahnhofsmission #01
Nun mal ein Artikel bei dem es nicht um Computer/Internet geht. Sondern um die Gesellschaft und das soziale Leben an einem Bahnhof.
Heute war mein zweiter Tag bei der Bahnhofsmission. Und es gab ein paar Begegnungen mit wirklich hilflosen Menschen.
Heute morgen um 11:30 der erste "Fall". Eine Frau mit psychischen Problemen, sie ist Stammgast bei der Bahnhofsmission. Die Krankheit äußert sich in der Weise, das die Frau ihren Tagesablauf perfekt planen muss und alles in den Terminkalender schreiben muss. Das eigentlich Problem bestand nun darin das sie den rechten Arm gebrochen hatten und daher nichts schreiben konnte. Das ist wohl eine Qual für die Personnen. Also musste/durfte ich ihre Termine in den Kalender eintragen und sie war glücklich.
Am Mittag kam dann ein Italiener der in Köln auf dem Bau gearbeitet hat und jetzt zurück in seine Heimat wollte. Das Problem er hatte angeblich nur 70€. Wir haben dann mit dem Busunternehmen gefeilscht, die dann letztendlich das Angebot gemacht haben, ihn für 75€ mit bis über die Grenze zu nehmen. Leider hat er das Angebot nicht angenommen, Wer weiß warum? Bestimmt kommt er nochmal wieder.
Nach dem Mittagessen hatten wir zwei Tunesier zu Gast, die wohl aus ihrem Land, aufgrund der Unruhen geflohen?! sind. Sie bekamen ein Zugfahrkarte und wurden in den Zug nach Dortmund gesetzt. Wo die ZAB (Zentrale Ausländerbehörde) ihren Sitz hat.
Zwischen drei und vier gab es wie immer für alle Obdachlosen einen Kaffee und ein Brötchen. Wie immer wird das Angebot gerne genutzt.
Um 16:00 Uhr dann unsere letzte "Kundin", die jeden Tag von der KVB zum Bahnsteig begleitet wird, weil sie blind ist.
Danach noch ein bisschen Papierkram und dann Feierabend.
Fabian Steiger
Twitter: Fabst93
Heute war mein zweiter Tag bei der Bahnhofsmission. Und es gab ein paar Begegnungen mit wirklich hilflosen Menschen.
Heute morgen um 11:30 der erste "Fall". Eine Frau mit psychischen Problemen, sie ist Stammgast bei der Bahnhofsmission. Die Krankheit äußert sich in der Weise, das die Frau ihren Tagesablauf perfekt planen muss und alles in den Terminkalender schreiben muss. Das eigentlich Problem bestand nun darin das sie den rechten Arm gebrochen hatten und daher nichts schreiben konnte. Das ist wohl eine Qual für die Personnen. Also musste/durfte ich ihre Termine in den Kalender eintragen und sie war glücklich.
Am Mittag kam dann ein Italiener der in Köln auf dem Bau gearbeitet hat und jetzt zurück in seine Heimat wollte. Das Problem er hatte angeblich nur 70€. Wir haben dann mit dem Busunternehmen gefeilscht, die dann letztendlich das Angebot gemacht haben, ihn für 75€ mit bis über die Grenze zu nehmen. Leider hat er das Angebot nicht angenommen, Wer weiß warum? Bestimmt kommt er nochmal wieder.
Nach dem Mittagessen hatten wir zwei Tunesier zu Gast, die wohl aus ihrem Land, aufgrund der Unruhen geflohen?! sind. Sie bekamen ein Zugfahrkarte und wurden in den Zug nach Dortmund gesetzt. Wo die ZAB (Zentrale Ausländerbehörde) ihren Sitz hat.
Zwischen drei und vier gab es wie immer für alle Obdachlosen einen Kaffee und ein Brötchen. Wie immer wird das Angebot gerne genutzt.
Um 16:00 Uhr dann unsere letzte "Kundin", die jeden Tag von der KVB zum Bahnsteig begleitet wird, weil sie blind ist.
Danach noch ein bisschen Papierkram und dann Feierabend.
Fabian Steiger
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